Märklin 26610 - Zuggarnitur 4-teilig - "Henschel-Wegmann" - BR 61 - DRG
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Produktbeschreibung
Märklin 26610 - Zugset 4-teilig - "Henschel-Wegmann" - BR 61 - DRG
Hochgeschwindigkeits-Tenderlokomotive BR 61 der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft (DRG) mit Stromlinienverkleidung und 4 stromlinienförmigen Schnellzugwagen. 1 Endwagen 2. und 3. Klasse mit Panoramaraum. 2 Zwischenwagen mit Abteilen 2. und 3. Klasse und 1 Endwagen mit Gepäckraum, Speiseraum und Küche. Drehgestelle Görlitz III leicht.
Sehr schönes und komplettes Zugset für den Liebhaber. Mit MFX Decoder und Full Sound. MHI Exklusiv!
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Das Modell 26610 wird in einer einmaligen Serie nur für Insider-Mitglieder produziert.
Zustand: In sehr gutem Zustand – Komplett in Originalverpackung. Fehlende Lokomotivteile und keine Anleitung.
- Hochleistungsantrieb C-Sinus in neuer kompakter Bauform.
- Spezialfahrwerk mit guter Kurvenfahrt und mit gesteuerten Kuppelachsen.
- Geschlossene stromlinienförmige Verkleidung der Lokomotiven.
- Wagen mit Seitenschürzen und geführten Drehgestellabdeckungen.
- Lok und Wagen vorbildgerecht umsetzbar.
Modell: Lokomotive mit Digital-Decoder, geregeltem Hochleistungsantrieb. C-Sinus und Geräuschegenerator. Neuer wartungsfreier Hochleistungsmotor in kompakter
Bauform. Drei Achsen angetrieben. 2 Haftreifen. Fahrwerk mit gutem Lauf durch die Kurven und mit gesteuerten Kuppelachsen. Geschlossene Seitenverkleidung ohne
Öffnungen oder bewegliche Abdeckungen. Befahren von Bögen ab Normalradius 360 mm möglich. Beleuchtung mit wartungsarmen Lichtdioden. Spitzensignal konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Zugschlusslicht für Gegenzüge und Dampflokgeräusche, die geschwindigkeits-
abhängig sind, sind ebenso wie das Pfeifsignal und die Anfahr- und Bremsverzögerung mit Control Unit oder Systems digital schaltbar. Pfeifsignal und weitere Betriebsgeräusche mit Systems digital schaltbar. Kurzkupplungen an beiden Lokenden, zusätzliche
Darstellung der Scharfenberg-Kupplung (ohne Funktion). Wagen mit Seitenschürzen und geführten Drehgestellabdeckungen für kleine Gleisbögen. Kurzkupplungen mit Scherenführung auch an den beiden Endwagen. Gesamtlänge über Puffer 122 cm.
Hinweis: Alle unsere Modelle werden sorgfältig getestet, bevor sie zum Verkauf angeboten werden.
Über den Zug - für den interessierten Leser:
In der Mitte der dreißiger Jahre bekam die Dampflokomotive Konkurrenz: Schnelle Dieseltriebwagen wurden im hochwertigen Fernverkehr eingesetzt. Die Dampflokindustrie entwickelte daher Hochleistungslokomotiven, die eine Geschwindigkeit von bis zu 200 km/h erreichen konnten. Für den Verkehr zwischen Berlin und Dresden kaufte die Reichsbahn sogar einen ganzen Zug. Dieser Zug wurde von einer Lokomotive der Baureihe 61 gezogen. Von dieser Baureihe entstanden bei Henschel zwei Typen mit sehr unterschiedlicher Konstruktion. Die 61 001 hatte die Achsfolge 2'C2' und einen Zweizylinderantrieb. Die 1939 gebaute 61 002 verfügte über eine Nachlaufachse und einen zusätzlichen Zylinder. Selbstverständlich hatten beide Lokomotiven eine Stromlinienverkleidung. Während andere Stromlinienlokomotiven konventionelle Züge zogen, nahm die Reichsbahn speziell für den Schnellverkehr zwischen Berlin und Dresden auch Stromlinienwagen in Betrieb. Sie stammten von der Firma Wegmann, die wie die Firma Henschel in Kassel ansässig war. Interessant war, dass der Zug keinen einzigen 1.-Klasse-Wagen hatte. Dafür sei die 2. Klasse genauso komfortabel wie die 1. Klasse, so die Presse. Das Prädikat "Salonwagen" war also berechtigt. Der erste und der letzte Wagen verfügten beide über eine abgerundete Vorderseite mit großen Panoramafenstern. Die Reisenden im letzten Wagen hatten also eine hervorragende Rundumsicht und auf die zurückgelegte Strecke. Mit Inkrafttreten des Sommerfahrplans von 1936 begann die Reichsbahn mit dem Schnellverkehr zwischen den Hauptstädten Preußens und Sachsens. Es verkehrten zwei Zugpaare pro Tag. Der schnellste Zug benötigte 1 Stunde und 40 Minuten für diese Strecke und war damit 28 Minuten schneller als der damalige Rekordhalter. Am Nachmittag war die Wendezeit zwischen D 54 und D 57 jedoch mit nur 32 Minuten sehr knapp. Auch musste die Reichsbahn stets berücksichtigen, dass die Ersatzmaschinen anderer Baureihen die Höchstgeschwindigkeit der 61 nicht erreichen konnten. Fiel diese Lok wegen regelmäßiger oder zusätzlicher Arbeiten aus, übernahmen die Dresdener 01 oder 03 den Triebzug. Statt 175 km/h erreichten sie jedoch nur 130 bis 140 km/h. Deshalb brachte die Reichsbahn kurz darauf etwas mehr Spielraum in die Fahrpläne. Mit Beginn des Krieges endete der Schnellverkehr. Die Wagen wurden fortan für das Militär eingesetzt, die Lokomotiven standen die meiste Zeit einfach still. Am Ende des Krieges verblieb die 61 001 in der britischen Zone. Bereits 1951 wurde sie als "Splittergattung", also als Restbestand, ausgemustert, 1952 ausrangiert und 1957 demontiert. Die 61 002 gelangte zur Reichsbahn in der sowjetischen Zone. Von Dresden aus zog sie Personen- und Güterzüge. Nachdem die Lok 1958 ausgemustert worden war, blieben der Hauptrahmen, die Vorlauf- und die gekuppelten Räder in der Schnellzuglokomotive 18 201 erhalten.
Land
Duitsland
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